Jahresfeier

Der Schwäb. Albverein feierte seine traditionelle Jahresfeier erstmals im Saal des Kleintierzüchterheimes. Rund 100 Gäste waren der Einladung gefolgt und sorgten für einen festlichen und geselligen Rahmen. Musikalisch wurde die Feier von Werner vom Rosenstein eröffnet und umrahmt. 1. Vorsitzender Erich Aichele begrüßte die zahlreichen Besucher herzlich, insbesondere seine Vorgänger im Amt Hebbe Hermann und Stefan Richter, die Ehrenmitglieder Gisela Halder und Inge Schweizer sowie Mitglieder anderer Ortsgruppen. Ein besonderer Willkommensgruß galt den vielen Jubilaren, die an diesem Abend für ihre Treue und Verbundenheit geehrt wurden.

In seiner Ansprache erinnerte Erich Aichele an die 135jährige Vereins-geschichte. 1891 gegründet wurde das Wandergebiet mit der Eröffnung der Eisenbahn 1926 weiter erschlossen, örtliche Wegenetze wurden angelegt und gepflegt. Die 3 Säulen „Wandern-Heimat-Natur“ bilden seit damals die Grund-lage für die Aktivitäten und das Engagement des Vereins. Der Naturschutz und die Gründung der Skizunft kamen dazu. Seit der 1. Wanderung, nach dem zweiten Weltkrieg am 26. Mai 1949, gibt es bis heute regelmäßige Angebote für unterschiedliche Interessengruppen –  Halb-, Ganztages- und Langstrecken-wanderungen, Bergsportaktivitäten, Radausfahrten, Seniorenausfahrten und Wander- und Kulturreisen bieten Naturerlebnisse in großartiger Gemeinschaft – kurz: Urlaub vom Alltag. Neu im Programm ist eine Nikolauswanderung für Familien. In den letzten fünfzehn Jahren haben 6 Wanderführerinnen und Wanderführer ihre Ausbildung absolviert und bringen sich neben vielen anderen ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein. Angepasst an die digitale Entwicklung informiert nun auch die Albverein App „albverein-erleben.de“ über Wandermöglichkeiten in unserer schönen Umgebung.

Vor den Ehrungen sorgte das gemeinsame Singen, von Inge Schweizer und Maaike Seitzer auf der Gitarre begleitet, für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Erich Aichele dankte allen Jubilaren für ihre langjährige Mitgliedschaft und Unterstützung und verlas die Urkunden.

25 Jahre Mitglied: Anette Friedel, Annika Friedel, Jörg Lehner, Margret Merz, Stefan Merz, Johannes Vollprecht, Kathrin Vollprecht, Rudolf Zierhut.

40 Jahre Mitglied: Marilyn Boffenmayer, Sabine Keim, Andreas Kussmaul, Ilse Kussmaul, Ute Pettinger, Stefanie Scholz, Dieter Schwell.

50 Jahre Mitglied: Petra Gedemann, Jutta Latzko, Hans Molter, Rita Pfeifle, Erich Schmid, Gerd Schwamberger.

60 Jahre Mitglied: Karlheinz Bisten.

70 Jahre Mitglied: Rosemarie Botzenhardt, Inge Schweizer.

75 Jahre Mitglied: Fritz Alber, Erich Fischer, Heinz Lude, Albrecht Rostan, Johann Weber.

Das weitere Programm gestaltete die Mundartdichterin Marlies Grötzinger aus Oberschwaben und sorgte mit „Sapperlot amol“, mit dem  „Muggaseggele“, dem „BLED-Virus“ und weiteren schwäbischen Versla und G´schichtla für viele heitere und auch besinnliche Momente.

Das Schlusslied „Kein schöner Land“ beendete einen gelungenen Abend und Erich Aichele dankte der Küchencrew für die gute Bewirtung und allen Gästen für ihr Kommen.

Wander- & Kulturfahrt 2026

Gelungene Wander- und Kulturfahrt in die Südwestpfalz

Mit vielfältigen Erlebnissen kehrten 41 Teilnehmer wohlbehalten von der Wander- und Kulturfahrt von der Südwestpfalz zurück, bestens begleitet von Wanderführer Michael und chauffiert von Busfahrer Werner.

Ein erstes Ziel war bei idealem Reisewetter Neustadt a. d. Weinstraße mit romantischen Gassen, Fachwerkhäusern und dem Elwetritsche-Brunnen. Einblick in die deutsche Demokratiegeschichte erhielt die Gruppe bei der informativen Führung im Hambacher Schloss.

Abends wurde das Dt. Weintor in Schweigen-Rechtenbach erreicht. Das dortige Standquartier sorgte in den folgenden Tagen mit herzlicher Gastfreundschaft, reicher Auswahl an pfälzerischen Spezialitäten und einer stimmungsvollen Weinprobe für das leibliche Wohlbefinden.

Die anschließenden Wandertage führten durch den beeindruckenden Pfälzer Wald mit imposanten Sandsteinformationen, herrlichen Aussichtspunkten und zahlreichen historischen Burgruinen. So wurde der magische Drachenfels erobert und die legendäre Raubritterburg Berwartstein erkundet.

Erwandert und besichtigt wurde auch die sehenswerte Reichsburg Trifels, gehört sie doch als Schatzkammer der Reichsinsignien und Gefängnis von König Richard Löwenherz zur Staufergeschichte. Annweiler beeindruckte mit der Gerber- und Wassergasse, dem Schipkapass und der Wassermühle.

Ein Höhepunkt war die sportliche Wanderung von Lembach über das Gimbelhaus zur mittelalterlichen Felsenburg Fleckenstein mit imponierenden Kammern, Gängen und weitem Blick auf die Nordvogesen. Im idyllischen Schönau erwartete uns dann der Bus.

Die Rietburg, einzige Burg mit Sessellift, bot nach dem steilen Aufstieg einen herrlichen Ausblick bis weit in die Rheinebene. In Rhodt besuchte die Gruppe das Heimat- und Blütenfest in der malerischen Theresienstraße, verkostete in den geschmückten Weinschänken regionalen Wein und andere Erfrischungen.

Am letzten Tag spazierte die Gruppe durch das Weingebiet hinab nach Wissembourg, dem historischen Kleinod an der Lauter. Die Fahrt nach Rastatt verlief schnell und die Führung durch das barocke Residenzschloss bot mit seinem Glanz einen reizvollen Kontrast zu den wehrhaften Felsenburgen.

Besuch der Leimburg,

 einer von mehr als 100 fast verschollenen Burgstellen des Filstalgaues auf der Alb

Um diese Reste der längst abgegangenen Burgstellen heute noch zu entdecken braucht es einen geschulten Blick oder noch besser eine archäologische Führung. Und so hatten sich die OG Bad Boll und der Geschichts- und Altertumsverein Göppingen nun schon zum dritten Mal zusammen getan. Am 7. März, hatte die Ortgruppe Bad Boll den Kreisarchäologen Dr. Rademacher (a.D.) und seinen Nachfolger Michael Weidenbacher für eine Exkursion gewinnen können. Nach der Bad Boller „Bertaburg“ und den Burgen auf dem Aichelberg ging es diesmal zu der versteckten und fast unbekannten Burgstelle auf dem unteren Leimberg bei Auendorf. Etwa 100 solcher oft kaum mehr sichtbaren Burgstellen aus dem Mittelalter gibt es am Albtrauf im Kreis Göppingen. Und gerade so viele Interessierte (etwa 100 !) erklommen die 30%-ige  Steigung hinauf auf den Bergsporn, wo von der wohl einst recht  kleinen Burg noch ein 30m langer und 16 m breiter Graben sichtbar ist. 1180 erstmals erwähnt, war die Burg nach wechselvoller Geschichte im 16. Jahrhundert aufgegeben worden.

Immer nur Burggraben, Schutthügel und Jahreszahlen? Wird das eine Wiederholung? Von wegen! Schon die große Teilnehmerzahl zeigt, dass die Fachleute es verstehen, jedes Mal andere interessante Aspekte in den Vordergrund zu rücken:  Mal ist es der mögliche Zusammenhang zwischen den Funden von Bohnerz am Albtrauf und der Macht der Staufer, mal die Bedeutung der Burgstellen mit ihren Rechten (z.B. Mühlenrecht) und Einkünften, und die Ursachen für den späteren Bedeutungsverlust. Wer weiß schon, dass die Burgen aus heutiger Sicht so etwas wie Spekulationsobjekte waren. So war die Leimburg immer wieder weiter gegeben worden, erbrachte wohl keine Einkünfte mehr und wurde verlassen. Nie erobert verfiel sie wie viele andere.

Die Kombination zwischen kurzen Wanderungen und fundierten Führungen hat sich als so attraktiv erwiesen, dass daraus eine Tradition werden könnte. Eine weitere Exkursion im nächsten Frühjahr  ist schon in Planung. Wir können allen Ortsgruppen nur empfehlen, sich auch solche Fachleute und kooperierende Interessengemeinschaften in ihrer Gegend zu suchen.

Radwandern auf und um die Alb

 

Die Ortsgruppe Bad Boll des Schwäbischen Albvereins bietet wieder Radausfahrten mit dem Pedelec (E-Bike) in unserer schönen Umgebung an. Da uns die Geselligkeit auch wichtig erscheint, werden dazwischen grundsätzlich Einkehrmöglichkeiten angefahren. Die vier bis sechs stündigen Radtouren finden jeden Mittwoch bei trockenem Wetter statt. Im wöchentlichen Wechsel werden leichte und sportlichere Touren angeboten. Am 8. April 2026 startet die erste leichtere Tour, hierbei wird in entspannter Geschwindigkeit hauptsächlich auf befestigten Radwegen gefahren. Jede zweite Woche, ab dem 15. April, werden vorrangig Feld- und Waldwege, sogenannte Schotterwege in der sportlicheren Tour befahren. Treffpunkt ist immer um 10 Uhr auf dem Parkplatz der neuen Sporthalle in Bad Boll. Ansprechpartner ist Klaus Pettinger unter der Telefonnummer 01637727746, sowie Joachim Kopp unter j.a.kopp@t-online.de. Tagesaktuelle Infos gibt es nach Aufnahme in unsere „Albtrauf Wanderradler WhatsApp Gruppe“. Wir freuen uns auf viele motivierte Mitradler!

Termine der entspannteren Tour                    Termine der sportlicheren Tour

08.04.2026                                                             15.04.2026

22.04.2026                                                              29.04.2026

06.05.2026                                                             13.05.2026

20.05.2026                                                             27.05.2026

03.06.2026                                                             10.06.2026

17.06.2026                                                             24.06.2026

01.07.2026                                                             08.07.2026

15.07.2026                                                             22.07.2026

29.07.2026                                                             05.08.2026

12.08.2026                                                             19.08.2026

26.08.2026                                                             02.09.2026

09.09.2026                                                             16.09.2026

23.09.2026                                                              30.09.2026

07.10.2026                                                              14.10.2026

21.10.2026                                                              28.10.2026

 

Senioren

Liebe Senioren,

unsere erste Wanderung hat am 5. März stattgefunden. Wir waren 41 Wanderer und hatten großes Glück mit dem Wetter. Startpunkt war für alle 3 Wandergruppen die Bürgerseeen  zwischen Kirchheim und Reudern. Die erste Gruppe wanderte hinauf nach Reudern, die zweite Gruppe genoss eine Tour durch den Vorfrühlingswald und um die Bürgerseeen. Und auch die dritte Gruppe spazierte am See und genoss die Stimmung. Hier könnten wir mal wieder her, war die einhellige Meinung aus Gruppe 2. (Bild: Gruppe 2)

Mit dem Bus (bzw. per Wanderfuß) ging es nach Reudern, zunächst mit etwas Verwirrung bezüglich der Wirtschaft. Wir waren dann im Dorfkrug angemeldet, wo wir sehr schön sitzen konnten bei Kaffee und Kuchen. Mancher hat  noch kräftig beim griechischen Vesper und Gyros zugelangt. Alle lädierten waren wieder wohlauf und es ging wie immer in bester Laune im Bus zurück.

Als nächstes geht es auf die Alb nach Hengen, das ist in der Gegend von Römerstein und Bad Urach. Wir freuen uns schon drauf